Jürgen Lamp und seine Quadriga


Born to be wild


Rinaldo und Ina


Cowboy Mounted Shooting


Feuerquadrille


Quintus, der Schwarze Brilliant




ARCHIV ZUM WORKSHOP 2008


Abendgala am 3.Oktober 2008

Die Abendgala war eine Veranstaltung des LVZ Futterkamp innerhalb der Veranstaltung "Workshop" und als Abschluß des "Tages des Offenen Pferdebetriebs des LVZ.

Mit ca. 300 Besuchern war die Halle bei der zweieinhalbstündigen Show gut gefüllt. Als Glücksgriff erwies sich das von Peter Schramm organisierte Moderationstrio (Hendrik Becker und Heidrun Hafen als Clowns und Alexander Bevc als "Chef"). Sie schafften es, das Publikum schon VOR dem ersten Schaubild zum Toben zu bringen....

Das Programm war eine bunte Mischung aus Klassik, Western, Fahren und Show, es wurde in zwei Blöcken mit einer halbstündigen Pause präsentiert. Auch in der örtlichen Presse wurde der Galaabend positiv wahrgenommen.
  • Jürgen Lamp, Fachbereichsleiter Pferdehaltung in Futterkamp, eröffnete den Abend mit einer rasanten Quadriga im römischen Stil mit vier Shetlandpony-Schimmeln vor dem römischen Kampfwagen. Schon hier zeigte sich, dass der Boden der Halle an diesem Abend einiges würde aushalten müssen....


  • Bettina Eistel präsentierte mit ihrem Fabuleux ihre Paralympics-Kür aus Hongkong, für die sie wenige Wochen vorher eine Bronzemedallie gewonnen hatte - eine tolle Vorführung trotz des vorzeitigen Endes wegen einer gelösten Bandage bei Fabuleux - ein Zwischenfall, der die beiden Profis aber in keiner Weise aus dem Konzept brachte.


  • Quintus und Monika Amelsberg waren der nächste Programm-Höhepunkt. Monika stellte ihren Friesenhengst in einem mit schwierigen Lektionen gespickten Solo-Kürprogramm souverän vor.


  • Ein rasantes Hindernisfahren mit drei turniererprobten Zweispännern wurde der nächste Härtetest für die Kurvenlage der Pferde und für den Hallenboden.


  • Ina Krüger-Ösert stellte danach ihr Shetlandpony Rinaldo am langen Zügel und zirzensischen Lektionen vor. Rinaldo ist 20 Jahre alt und seit 17 Jahren im Besitz von Ina Krüger-Oesert. Besonderes Talent zeigt er in den Zirkuslektionen, die ihm sichtlich Spaß machen. Zu seinem Repertoire gehören z.B.Zickzacktraversalen, Spanischer Schritt, Piaffe, Pesade, Sitzen, und die Laufcourbette.


  • Karen Schnoor und Felicitas Hammerschmidt boten mit ihren Friesen ein lautes, schrilles und temporeiches Pas-de-deux zu den Klängen von "Born to be wild" von Steppenwolf. Neben der reiterlichen Qualität dieser Vorführung waren das Outfit der beiden Reiterinnen und die "Gestaltung" der beiden Friesen durchaus sehenswert.


  • Die dann folgenden Laboer Parforcehornbläser, im Hintergrund unterstützt durch zwei traditionelle Einspänner, fuhren das Tempo und das Publikum in Richtung Pause wieder ein bisschen herunter.


  • Der letzte Punkt vor der Pause war ein Schaubild namens Klappe auf, Klappe zu. Mit völlig unterschiedlichen Pferdetypen wurde gezeigt, was man mit Natural Horsemanship und Elementen der Freiheitsdressur so alles machen kann.
Es folgte eine halbstündige Pause, in der die kulinarischen und flüssigen Angebote vor der Halle gerne angenommen wurden und das Gesehene bereits begeistert diskutiert wurde.
  • Nach der Pause gab es wieder viel Tempo bei hoher Lautstärke durch Roger Rahn und seine Mitreiter von Roger's Area, die eine in Europa noch recht neue Disziplin des Westernreitens, das Cowboy Mounted Shooting, vorstellten und ausführlich erklärten.


  • Der nächste Programmpunkt war eine sehr schöne Freiheitsdressur von Sonja Wiese mit ihrer Traberstute Lareen, die sich perfekt auf ihre Besitzerin konzentrierte, obwohl sie sich vor der Halle durch das Schießen im Schaubild davor ziemlich aufgeregt hatte.


  • Auch Clown Hendrik Becker hatte offensichtlich "Blut geleckt" und ließ sich in einer "komischen Longe" von Nicole Baumgarten (Frotti) in die Feinheiten der Reiterei einweisen.


  • Es folgte Ludwig Massmann mit dem vierbeinigen Ludwig am langen Zügel im "doppelten Ludwig".


  • Mit der spektakulären Feuerquadrille von Ina Krüger-Ösert und ihrem Showteam kündigte sich langsam das Finale an. Ein magischer Kreis, gebildet aus 6 weißen Pferden, steht für den Kreislauf des Lebens. Und so wurde ein magischer Feuerkreis gebildet, aus dem einzelne Reiter ausbrechen, um im Feuerschein Rituale und Lektionen zu zeigen.


  • Den Abschluß der Gala bildeten Monika Amelsberg mit Quintus in ihrer Paradenummer "Der schwarze Brilliant" in der Quintus in völliger Dunkelheit, nur an Halslinie, Kruppe, Schweif, Brust und Hufen mit blinkenden LED's "erhellt" seine Lektionen präsentierte.



    ZURÜCK
www.ostsee-workshop.deLetzte Änderung am 02.05.2011